Bis ca. vor noch 5 Jahren habe ich Ernährung nicht so wichtig genommen.

Diät hier, Diät dort. Ich habe so ziemlich alles ausprobiert, was es gab.

Weight Watchers inklusive.

Seit meinem 15. Lebensjahr arbeite ich in der Gastronomie. Das bedeutet: unregelmäßiges Essen, lange arbeiten und dem Körper keine Auszeit gönnen.

Doch dann fing ich an mich zu hinterfragen, mich zu belesen, den Körper zu studieren.

Ich probierte aus, reduzierte meinen Fleischkonsum, plante mein Essen und begann selbst zu kochen. 

Ich testete Paleo, vegetarisch, vegan.

Und es war bemerkenswert wie sich alles änderte, wie sich die Dinge anfühlten, wie die Energie sich wandelte.

Ich fing an, wahnsinnig dankbar für ein gutes Gericht zu sein. Dankbar, mir und meinem Körper etwas Gutes zu tun.

Und dann war es ein Tag im Frühjahr 2018, an dem eine Kollegin in mein Büro kam und so wahnsinnig glücklich und zufrieden aussah.

Ich fragte Sie, was sie getan hat und sie erzählte mir vom Fasten. Sie gab mir Buchtipps und ich verschlang alle Bücher, Channels und Podcasts über dieses spannende Thema.

Okay, ich muss zugeben, vor den Einläufen hatte ich Respekt, aber ich dachte mir: don’t worry.

Und dann die erste Kur. Fünf Tage hatte ich mir vorgenommen und auch durchgezogen. Und ich war überrascht über jede Energie, über den Schlaf, über jede Sekunde.

Schon beim damaligen Fastenbrechen wusste ich: das wiederhole ich, jedes Jahr, mindestens 2x.

Und so legte ich mir immer ein Datum in den Frühling und eins in den Herbst um mir eine Auszeit zu geben.

Und da mich viele Freunde über meine Erfahrungen gefragt haben, dachte ich mir: ich schreib mal alles auf.

Ich möchte zeigen, dass der Verzicht eine wahnsinnige Erfahrung ist. Im absolut positiven Sinn.

Traut euch, wagt es.

Ihr habt nichts zu verlieren!!!